Die meisten Menschen verbinden mit autarkem Wohnen vor allem die eigene Versorgung mit Strom und Wärme.

 

Doch ökologisch autarkes Wohnen geht deutlich weiter:
Es umfasst auch die Produktion von Lebensmitteln sowie das Schließen zentraler Kreisläufe – etwa von Wasser und Nährstoffen.

 

Um dieses ganzheitliche Konzept greifbar zu machen, haben wir unser Nebengebäude zu einem innovativen Prototypen umgebaut.

 

Auf einer Grundfläche von nur 16 m² vereint das Gebäude spannende Lösungen: 30 m² Begrünung und 20 m² Photovoltaikfläche schaffen eine produktive Symbiose aus Energiegewinnung und Nahrungsmittelproduktion. Auf dem Dach kommt ein eigens entwickeltes Agri-Photovoltaik-System zum Einsatz, während die Fassaden durch Vertikalbeete genutzt werden.

 

Auch im Bereich Wasser und Kreislaufwirtschaft setzt das Gebäude neue Maßstäbe: Anstelle einer klassischen Wassertoilette wurde eine Trockentrenntoilette installiert. Das anfallende Grauwasser wird durch eine natürliche Pflanzenkläranlage gereinigt.

 

So entsteht ein geschlossenes System, das verschmutztes Abwasser vermeidet, die direkte Kompostierung und Düngung ermöglicht und gleichzeitig gereinigtes Wasser für die Gartenbewässerung bereitstellt.

 

Informationen zu Besichtigungen und Führungen durch diesen Prototypen finden Sie hier.

 

 

Agri-Photovoltaik-System am Dach: Gemüse und Stromerzeugung unter einem Hut.

Details zu diesen "Solarbeeten" gibt es hier.